Insel Rügen in Karton

 





Rügener Kleinbahn


 


Die Rügener Kleinbahn "Rasender Roland" - Bauanleitung
Der vorliegende Modellbaubogen enthält drei Bauvarianten.

1. Variante - Schnellbauvariante
Auf dem Fahrgestell und Kessel sind alle Kleinteile zeichnerisch dargestellt.

2. Variante - Detailbau
Hierbei dienen die Gesamtzeichnungen auf dem Fahrgestell und Kessel als Vorlage. Die   
   
Einzelteile des Fahrgestelles sind im Bauplan alphabetisch benannt. Zur Nachbildung der Rohrleitungen am Kessel empfiehlt sich die Verwendung von Klingeldraht entsprechender Farbe.

3. Variante - Mischbau, optimal und ansprechend
 Hier sollte der Kessel mit den gezeichneten Einzelheiten Anwendung finden.

Allgemeine Hinweise:

Unabhängig von der vorgesehenen Bauvariante sollte der Bau in der Reihenfolge der Nummerierung erfolgen. Die Kombination von Zahlen und Buchstaben stellt die einzelnen Baugruppen dar.

Ein Bastelmesser zum Ausschneiden der Teile ist oftmals besser als die Schere, da keine Verformung des Kartonmaterials erfolgt.


Zu den einzelnen Baugruppen:

    Beispiel einer Seite aus dem Plan


    Bedeutung der Liniendarstellung
Fahrgestell: Nach entsprechender Entscheidung über die Bauvariante sind die zugehörigen Teile auszuschneiden und gegebenenfalls auf Pappe zu kleben (außer der Teile 1h-1 u. 1h-2) und nochmals auszuschneiden. Bei den genannten Teilen mit Zirkel oder Radienschablone die Pappverstärkung getrennt herstellen. Erst nach dem Schwarzfärben der Laufflächen die Radscheiben aufkleben. Zum Ausgleich von Toleranzen beim Ausschneiden sind die Teile 1a bis 1c entsprechend der Skizze auf dem kopfstehend zusammenzukleben. Die Teile 1i bis 1n vor dem Aufkleben der Räder montieren. So läßt sich die horizontal Ausrichtung der Lock bei der Montage der Räder besser kontrollieren.

Tank: Die Montage der mit Pappe verstärkten Teile erfolgt entsprechend der Skizze. Nach dem Ausschneiden der Gestängedurchführungen mittels Bastelmesser kann die Außenverkleidung angeklebt werden. Die Wassereinlaßstutzen -Teil 3 - komplettieren den Tank, der dann entsprechend der Montagezeichnung auf das Fahrgestell zu kleben ist.

Kolbengehäuse: Beim Zusammenbau des Teiles 4 ist auf Verwindungsfreiheit zu achten.

Der weitere Zusammenbau bis einschließlich Teil 8 ist aus den Skizzen ersichtlich.

Fahrerhaus: Die Montage ist im Rahmen der Gesamtskizzen dargestellt. Es ist eine doppelwandige Konstruktion. Vor dem Ausschneiden der Fenster- und Türöffnungen sollten die Innenwände geklebt sein. Die Dachflächen müssen über eine Körperkante vorgeformt werden. Auf Grund der unterschiedlichen Länge der einzelnen Flächen ist eine problemlose Verklebung möglich. Zum Abschluß ist die Rückwand mir dem Kohlenkasten einzukleben. Die weiteren vorhandenen Teile komplettieren das Fahrerhaus. Das Aufkleben auf das Fahrgestell
sollte allerdings erst nach der Befestigung des Kessels erfolgen.

Kessel: Nach der Auswahl des entsprechenden Teiles-13a ist die Klebelasche anzubringen. Mittels Vorformung über einer Körperkante erfolgt das Zusammenkleben. Die mit Pappe verstärkten Teile-13b gewährleisten die Formbeständigkeit. Erst nach Fertigstellung dieses Zylinders sind die gekennzeichneten Kreisflächen auszuschneiden, und der Kessel entsprechend zu komplettieren. Am Innenteil des Kessels ist der Sockel, Teil-11, anzukleben. Teil 12 ist an die auf dem Kolbengehäuse enthaltenen Markierung zukleben. Jetzt kann der Kessel aufgeklebt werden.

Die weitere Komplettierung der Kleinteile dürfte nicht problematisch sein, wobei die Anbringung der Lampen auf dem Deckblatt des Bastelbogens ersichtlich ist.

Wer sich für die plastische Darstellung des Antriebes entschieden hat, sollte auf die Verwendung der vorgesehenen 1mm dicken Pappe achten.

Den Abschluß bildet der Bau des Sockel's. Auch hier ist eine Entscheidung zwischen Schnell- und Detailbau möglich. Beim Schnellbau ist lediglich noch das Gleis aufzukleben.

                                                                                   
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