Insel Rügen in Karton








MS Nordwind - Bauanleitung
Die Reihenfolge des Zusammenbaues sollte im Prinzip entsprechend der Nummerierung erfolgen. Es kann allerdings vorteilhaft sein, die Bordwände des Schiffes später anzupassen, da so ein besserer Schutz vor Beschädigung beim weiteren Bau gegeben ist.

Die Bedeutung der einzelnen Linienarten ist auf der dem Blatt der Bauzeichnung dargestellt.
Sie sollten konsequent eingehalten werden. Das heißt, beim Knicken nach „vorn" ist demnach von hinten Anzuritzen. Hierzu muß aber erst eine Übertragung der Linie auf die Rückseite erfolgen.

In der Regel arbeitet es sich mit einem Bastelmesser besser als mit der Schere. Allerdings ist die Verletzungsgefahr größer. Deshalb sollten Kinder damit nicht ohne Aufsicht arbeiten.

Besonderheiten beim Bau:

Wie beim Original eines Schiffes hat auch das Modell komplexe geometrische Formen. Das heißt, für einen Erfolg ist neben guten Arbeitsmitteln auch ein gutes Auge gefragt. Dies insbesondere beim Bau des Rumpfes. Beim Bau des Spantengerüstes ist eine Anpassung der Einzelteile zwingend notwendig um einen ansehnlichen Rumpf zu erhalten. Nur so können Unterschiede in der Materialdicke der Verstärkungspappe und Schnittabweichungen ausgeglichen werden. Dies gilt für den Höhenabgleich zwischen dem Längs- und den Querspanten. Ebenso ist die äußere Stirnkante der Querspanten dem Verlauf der Grundplatte anzupassen.


Beispiel einer Seite aus dem Plan

Bedeutung der Liniendarstellung
Auf das Basisdeck werden die Aufbauten aufgebracht. Beginnend mit den Teilen 16a 16e.

[ Zur besseren optischen Wirkung sollten die Fenster ausgeschnitten und hinterlegt werden. Besonders gut eignet sich hierfür Folie, die etwas eingefärbt ist (z.B. unbelichtet entwickelte Filmstreifen).]

Die Rückwände bilden die horizontale Flucht zur Ausrichtung der Baugruppen 18 und 19 in der Mittelachse des Modells. Dies sollte vor dem Aufkleben mit einem Lineal geprüft und gegebenenfalls korrigiert werden. Der Zusammenbau der Baugruppe 18 ist der Skizze zu entnehmen. Sind die Fenster ausgeschnitten, sollte das Teil 18b an der gekennzeichneten Stelle nach dem Anritzen etwas nach oben geknickt werden, so daß die Kante des Bauteiles nicht in den Fenstern zu sehen ist. Nach dem die Baugruppen befestigt sind werden die 17a und 17b eingepaßt.

Es folgen die Teile 20a und 20b sowie 21a und 21b. Damit sind die Voraussetzungen für die Anpassung der Bordwände geschaffen. Sie sollten nicht zu knapp ausgeschnitten und vor dem Kleben angepaßt werden. Die Scheuerleiste kann anschließend noch kleine Abweichungen zum Hauptdeck überdecken.

Die hintere Bordwand, 31a, und Sitzbank schließen vorerst die Arbeiten am Hauptdeck ab.


Es folgt das Oberdeck.. Hat alles gut geklappt, so stimmt auch der Ausschnitt für den Niedergang mit dem Standort des Niederganges überein.

Es folgt der Zusammenbau des Fahrstandes entsprechend der Montageskizze. Dabei ist darauf zu achten, daß die Seitenwände wegen des gewölbten Oberdeckes etwas über die Bodenplatte überstehen, was kein Fehler ist.

Die Einfassung des oberen Freisitzes bildet den Abschluß der „groben Arbeiten" am Modell.

Es folgen die Feinarbeiten, welche das spätere Erscheinungsbild erheblich beeinträchtigen. Hierzu gehören die Ankerwinde, das Schlauchboot, die Rettungsinseln, der Haupt- und Radarmast, die Sitzbänke, die Kisten für die Rettungswesten und Lüfter. Außer der entsprechend notwendigen Geduld gibt es hier sicherlich keine Probleme.

Die auf der vorangegangenen Seite zu sehenden Fotos vom Original zeigen den Spezialisten weitere Ausgestaltungsmöglichkeiten des Modells. Hierbei können Trinkröhrchen, Holzspieße und Kupferlitze gute Dienste leisten.


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